Ich bin für 6-Stunden-Tage!

Für mehr Innovation, Kreativität und Erfolg.

Teilzeitkräfte verdienen weniger Geld – ceteris paribus.

Teilzeitkräfte arbeiten öfter nicht aus dem Büro, sind effizienter als Vollzeit Arbeitende und verdienen dafür weniger Geld. Objektiv betrachtet macht das Konzept Teilzeit also wenig Sinn (dazu habe ich hier schon mal geschrieben). Schlimme Tatsache: Es gibt viele Menschen (vornehmlich Frauen), welche trotzdem Teilzeit arbeiten. Und das sind nicht die ambitionslosen SAHMs, die sich, wenn die Kinder in die Schule kommen, ein paar Stunden pro Woche beschäftigen möchten. „Ich bin für 6-Stunden-Tage!“ weiterlesen

Was nicht tötet, härtet ab

NIEDERLAGEN inspirieren!

Wie ihr Niederlagen nicht nur überlebt, sondern auch noch nutzt! Meine ganz persönlichen Beispiele und Strategien im Umgang mit ihnen.

Ich war sowas von am ausrasten! Nach drei Stunden Ups und Downs, 15 AirBnB-Nachrichten und 20 WhatsApps am heiligen Sonntagmorgen, schließlich die Nachricht „Sorry, aber wir werden Ihre Unterkunft nicht mieten. Danke für Ihre Freundlichkeit“. Die letzten Gäste unseres Ferienhäuschens in der Provence waren gerade abgereist, da kam am Morgen die Anfrage für den selben Tag, 17:30, eine Familie mit Kind plus Baby. Das Haus vor einem Monat gekauft, gerade neu auf AirBnB und im Mai noch nicht vermietet – da wollte ich alles richtig machen. Ich habe alles in Gang gesetzt, unseren Verwalter vor Ort verrückt gemacht, ein Babybett aufgetrieben und meine Familie vernachlässigt weil ich am Handy hing, um sämtliche Fragen prompt und freundlich zu beantworten und damit die Gäste zu gewinnen. Und dann das. „Was nicht tötet, härtet ab“ weiterlesen

BUCHTIPP (MUST read): Die 4 Stunden Woche von Timothy Ferriss

Vor dem Buch:

Ich mache aktuell ein zweimonatiges Online-Seminar bei Happy Rebels „Lebe wie du es willst – mit Job und Kindern“. Das Tortendiagramm meines Lebens (i.e. meine unterschiedlichen Rollen in Familie, Job, Freizeit) zeigt aktuell ein voll ausgelastetes, aber angenehmes, schönes und erfülltes Leben.

Die große Frage, die sich mir stellt: Wie wird es, wenn ich nächstes Jahr wieder arbeiten gehe? Wo kann ich etwas abschneiden, so dass Auslastung, vor allem aber Zufriedenheit auch so bleiben?

Da erinnerte ich mich, dass mir irgendwer mal dieses Buch empfohlen hatte, was immerhin „mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“ verspricht.  „BUCHTIPP (MUST read): Die 4 Stunden Woche von Timothy Ferriss“ weiterlesen

Du schaffst das, Papa!

Die Kunst zu delegieren, outzusourcen, zu priorisieren – das sind die Zauberwörter zur erfolgreichen Umsetzung eines „vereinbarten“ Lebens in der Rushhour.

Meist lernt man es auf die harte Tour – wir halsen uns immer mehr Verantwortung, Aufgaben, Kinder auf und plötzlich geht’s aber nicht mehr. Die Kapazitäten sind ausgeschöpft. Gerade wir Frauen tendieren dazu, uns unentbehrlich zu machen / machen zu wollen.  Es ist sehr menschlich, dass man gebraucht werden möchte und liegt in der Natur der Sache (Beispiel Stillen – warum sonst docken Frauen 6-24 Monate 6-24 Mal am Tag freiwillig ein Baby an ihre Brust???).

ABER nicht überall, wo wir denken, aktiv sein zu müssen, sind wir auch wirklich der Actor der Wahl. Und das ist die gute Nachricht: Ihr könnt das Delegieren und Outsourcen lernen, denn meist sind es Glaubenssätze, die uns von Kindheit an begleitet haben und uns dazu bringen, so zu handeln. „Du schaffst das, Papa!“ weiterlesen

Das California Prinzip

Warum es Sinn macht, auf der Sonnenseite des Lebens zu sein, wie ihr damit erfolgreicher werdet und was ihr konkret dafür tun könnt.

Ich liebe Kalifornien und die Mentalität der Kalifornier. Von 2013-2015 haben wir mit der ganzen Familie in San Diego – „America’s finest city“ – gelebt.
Die ersten paar Wochen kam ich kaum klar vor lauter Freundlichkeit („OMG – I LOVE your dress“; „How CUTE is the baby..“; „Thank you for shopping at Vons – and have a WONDERFUL weekend“). Aber irgendwie wirkt das ansteckend, denn ungewollt zauberte jeder freundliche Spruch mir dann doch ein Lächeln auf die Lippen, auch wenns vielleicht nur oberflächlich gemeint war.

Peu-à-peu also habe ich mich angepasst, und war plötzlich auch zum oberflächlichen Kalifornier geworden. Zu einem ziemlich glücklichen, zufriedenen aber; ich hatte zudem in kürzester Zeit viele Bekanntschaften und sogar einige Freundschaften geknüpft. Die zwei Jahre in San Diego waren „the best days of my life“. Zurück in Deutschland kam ich ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen, als ich auf ein freundliches „Hallo“ von meinem Gegenüber in der Bahn nur ein schroffes „Kennen wir uns..??“ erntete. „Das California Prinzip“ weiterlesen

BALANCE – normal statt radikal!

Erfolgreicher, glücklicher, zufriedener; warum es gut ist, durchschnittlich zu sein.

Wir leben in einer Gesellschaft der Extreme: vom Workaholic mit Burnout zum Total-Aussteiger, vom übergewichtigen Couchpotato zum Marathonläufer, von der Karrierefrau zur Helikopter Stay-at-home-mom.

Ich war schon immer Durchschnitt. Als ich klein war, hat mich das ganz schön gestört. Ich war gut in der Schule, aber kein Überflieger. Ich machte Taekwondo und spielte Tennis, aber immer ohne überragenden Erfolg. (Meine Mutter würde jetzt sagen: Doch, du konntest sooo toll Flöte und Klarinette spielen, du hast nur nie was draus gemacht 😉) Ich habe lange gebraucht, um herauszufinden, was die Dinge sind, in denen ich wirklich überperformen kann (Begeisterungsfähigkeit, Empathie, Stressresistenz, Durchhaltevermögen – POWER);  ansonsten kann ich Vieles ganz gut, aber ich bin weiterhin eher average.
Nur dass ich es heute schätze, denn ich bin in Balance.

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Wie schaffst du das?

4 Key Punkte, die Karriere + Kinder zum erfolgreichen, erstrebenswerten Lebensmodell machen

Wie schaffst du das eigentlich? – werde ich als Vollzeit Führungskraft mit zwei kleinen Kindern und erfolgreichem Mann häufig gefragt.

Ich möchte andere Frauen motivieren, ich möchte, dass möglichst viele in meiner Situation, in ihrer „Rushhour des Lebens“, es auch schaffen. Und ich glaube, dass wir Mädels noch viel mehr voneinander und von unseren Erfahrungen profitieren sollten.

Neben ein bisschen Selbstdisziplin, Mut und natürlich dem Willen, erfolgreich zu sein, gibt es vier Punkte, die essentiell sind, um den Spagat zwischen Familie und Karriere von einer scheinbar unüberwindbaren Hürde zum perfekten Lebensmodell zu machen.

 

1.       Einfach machen – Dein Ding!

2.       Attitude – Changes als Chances!

3.       Priorisieren – via Outsourcing!

4.       Männer – als Vorbild! „Wie schaffst du das?“ weiterlesen