Frauen in der Krise?

Wer trägt Schuld daran, dass wir Frauen karrieretechnisch die Verlierer der Krise sind? DAS System? DIE Gesellschaft? DAS Patriarchat? Diese Meinung könnte entstehen, wenn man aktuelle Beiträge in den sozialen Medien dazu liest. Das Thema Frauen in Führung ist essentiell, und ich finde es wichtig, es jetzt aktiv anzugehen. Gleichzeitig glaube ich, dass ein positiverer Ansatz wünschenswert ist. Es ist manchmal leichter, sich jammernd in die Passivität zu verabschieden, als selbst aktiv zu werden. Dabei ist es das, was wir jetzt brauchen! Mutige Frauen, die sich zeigen, Vorbilder, die vormachen, dass und wie Kinder und Karriere vereinbart werden können. Lasst uns die Krise lieber nutzen, um auf das Thema aufmerksam zu machen, statt mit negativen Fakten, die vor Corona schon genauso waren, zu demotivieren. Denn die negativen Auswirkungen der Krise erleben gerade alle Eltern, Frauen wie Männer! „Frauen in der Krise?“ weiterlesen

Führen in der Krise

Führen ist eine Non-stop-Challenge – in der Krise erst recht! In diesem Artikel geht es um die Widersprüchlichkeit unserer inneren Stimmen und wie wir als Führungskräfte trotzdem angreifen können. Es geht um die negativen Faktoren Unsicherheit, wenig Erfolge und wenig Feedback, die uns bremsen. Und ich teile mit euch meine zehn ganz persönlichen Erfolgsfaktoren, wie ich mich als Führungskraft in Krisenzeiten immer wieder motiviere und meine Balance finde. Mein Ziel: euch zu zeigen, dass es grade allen so geht, und euch zu inspirieren und zu motivieren 😊 „Führen in der Krise“ weiterlesen

Zuckerbrot und Peitsche

Major Learnings aus den ersten Führungsjobs

Meine ganz persönlichen Erkenntnisse, Herausforderungen und die Frage, was eigentlich eine gute Führungskraft ausmacht

Der Bestimmer

Ich war schon als Kind gerne der Bestimmer! Als älteste von vier Schwestern regierte ich à la Zuckerbrot und Peitsche; und in meinem selbst gegründeten Club in der Grundschule ging ich totalitär vor: andere Meinungen oder Feedback waren nicht erwünscht – wer unliebsam wurde, flog raus. Überhaupt wählte ich die Mitglieder ganz subjektiv, alle waren mir irgendwie ähnlich und wen ich persönlich nicht mochte, der hatte sowieso keine Chance.

Und dann durfte ich endlich wirklich Chef sein! Dass der Totalitarismus meiner Kindheit nicht mein Führungsstil sein würde, war mir inzwischen klar. Führungsstärke wurde mir in verschiedenen Assessment Centern bescheinigt, jetzt ging es ans Eingemachte.

Hier sind meine Erkenntnisse aus den ersten Jahren als Führungskraft; die Schwierigkeiten und Herausforderungen, mit denen ich zu kämpfen hatte und habe. Daraus ergeben hat sich mein Idealbild einer guten Führungskraft, dem ich selbstverständlich nicht entspreche, auf das ich aber hinarbeite. „Zuckerbrot und Peitsche“ weiterlesen