BALANCE – normal statt radikal!

Erfolgreicher, glücklicher, zufriedener; warum es gut ist, durchschnittlich zu sein.

Wir leben in einer Gesellschaft der Extreme: vom Workaholic mit Burnout zum Total-Aussteiger, vom übergewichtigen Couchpotato zum Marathonläufer, von der Karrierefrau zur Helikopter Stay-at-home-mom.

Ich war schon immer Durchschnitt. Als ich klein war, hat mich das ganz schön gestört. Ich war gut in der Schule, aber kein Überflieger. Ich machte Taekwondo und spielte Tennis, aber immer ohne überragenden Erfolg. (Meine Mutter würde jetzt sagen: Doch, du konntest sooo toll Flöte und Klarinette spielen, du hast nur nie was draus gemacht 😉) Ich habe lange gebraucht, um herauszufinden, was die Dinge sind, in denen ich wirklich überperformen kann (Begeisterungsfähigkeit, Empathie, Stressresistenz, Durchhaltevermögen – POWER);  ansonsten kann ich Vieles ganz gut, aber ich bin weiterhin eher average.
Nur dass ich es heute schätze, denn ich bin in Balance.

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Von 100 auf 0

OMG ich bin nicht mehr effizient!

Das Problem mit dem Aufhören, warum ich als Manager in Elternzeit plötzlich das Gefühl habe, schrecklich ineffizient zu sein und wie man dieser Situation am Ende doch noch etwas Gutes abgewinnen kann.

Ich bin super strukturiert, perfekt organisiert und bezeichne mich gerne als die Königin des Outsourcings. Seit drei Jahren arbeite ich Vollzeit mit zwei kleinen Kindern, die ich morgens vor der Arbeit wegbringe und Nachmittags abhole. Ruhige Minuten sind eher selten, alles ist straff organisiert und wenn ein Rädchen ausfällt, läuft das System Gefahr, zusammenzubrechen. Trotzdem bekomme ich meist alles gut hin, mir macht das Spaß so, ich brauche vergleichsweise wenig Me-Time. Ich bin SO effizient (wie die meisten arbeitenden Mütter). „Von 100 auf 0“ weiterlesen

Zuckerbrot und Peitsche

Major Learnings aus den ersten Führungsjobs

Meine ganz persönlichen Erkenntnisse, Herausforderungen und die Frage, was eigentlich eine gute Führungskraft ausmacht

Der Bestimmer

Ich war schon als Kind gerne der Bestimmer! Als älteste von vier Schwestern regierte ich à la Zuckerbrot und Peitsche; und in meinem selbst gegründeten Club in der Grundschule ging ich totalitär vor: andere Meinungen oder Feedback waren nicht erwünscht – wer unliebsam wurde, flog raus. Überhaupt wählte ich die Mitglieder ganz subjektiv, alle waren mir irgendwie ähnlich und wen ich persönlich nicht mochte, der hatte sowieso keine Chance.

Und dann durfte ich endlich wirklich Chef sein! Dass der Totalitarismus meiner Kindheit nicht mein Führungsstil sein würde, war mir inzwischen klar. Führungsstärke wurde mir in verschiedenen Assessment Centern bescheinigt, jetzt ging es ans Eingemachte.

Hier sind meine Erkenntnisse aus den ersten Jahren als Führungskraft; die Schwierigkeiten und Herausforderungen, mit denen ich zu kämpfen hatte und habe. Daraus ergeben hat sich mein Idealbild einer guten Führungskraft, dem ich selbstverständlich nicht entspreche, auf das ich aber hinarbeite. „Zuckerbrot und Peitsche“ weiterlesen

Der perfekte Zeitpunkt

DIESE FRAGE BEWEGT UNS ALLE!

„Wann ist er denn, der perfekte Zeitpunkt zum Kinderkriegen, wenn man Karriere machen möchte?“

Das war die häufigste Frage von 30 MINT Studentinnen, die mir letztes Jahr auf einer Femtec (https://www.femtec.org/de) Veranstaltung gestellt wurde.

Diese Frage war für mich vor ca. zehn Jahren hochrelevant, so wie sie nun für diese top ausgebildeten und geförderten jungen Frauen relevant ist.
Die Antwort „den perfekten Zeitpunkt gibt’s nicht“ ist zwar grundsätzlich richtig, kommt jedoch wenig hilfreich daher, wenn man nach Orientierung und Vorbildern sucht.
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Zeit ist Geld – und wir brauchen beides!

Arbeitszeit – Freizeit – Elternzeit

Denkanstöße, wie man im Spannungsfeld von Familie und Karriere beides maximieren kann.

  • Arbeitszeit – Teilzeit macht nur bedingt Sinn
  • Freizeit – Wie man sich mehr Erholungszeit schaffen kann
  • Elternzeit – Geschenkte Zeit, aus der man richtig was machen sollte

Zeit und Geld (hier gleichzusetzen mit Karriere oder Erfolg) einigermaßen in Balance zu halten ist nicht leicht. Meist mangelt es an Einem, hat man vom Anderen sehr viel. Man kann es sich eher bequem machen, und von beidem mit mäßigen Mengen zufriedengeben. Oder man möchte trotz Rushhour des Lebens ein bisschen ambitionierter herangehen. Hierfür möchte ich Denkanstöße mit konkreten Umsetzungsbeispielen geben. Als Motivation für Alle, die klare Ambitionen haben, sich aber noch nicht sicher sind, wie sie es hinbekommen können. „Zeit ist Geld – und wir brauchen beides!“ weiterlesen

Wie schaffst du das?

4 Key Punkte, die Karriere + Kinder zum erfolgreichen, erstrebenswerten Lebensmodell machen

Wie schaffst du das eigentlich? – werde ich als Vollzeit Führungskraft mit zwei kleinen Kindern und erfolgreichem Mann häufig gefragt.

Ich möchte andere Frauen motivieren, ich möchte, dass möglichst viele in meiner Situation, in ihrer „Rushhour des Lebens“, es auch schaffen. Und ich glaube, dass wir Mädels noch viel mehr voneinander und von unseren Erfahrungen profitieren sollten.

Neben ein bisschen Selbstdisziplin, Mut und natürlich dem Willen, erfolgreich zu sein, gibt es vier Punkte, die essentiell sind, um den Spagat zwischen Familie und Karriere von einer scheinbar unüberwindbaren Hürde zum perfekten Lebensmodell zu machen.

 

1.       Einfach machen – Dein Ding!

2.       Attitude – Changes als Chances!

3.       Priorisieren – via Outsourcing!

4.       Männer – als Vorbild! „Wie schaffst du das?“ weiterlesen